Philosophie
Die Einsätze des Pädagogikbegleithundes sind geprägt durch positive Verstärkung und wertschätzenden Umgang miteinander. Sie sind für den Hund vorhersehbar, verlässlich und klar strukturiert.

individuell
Orientierung an den Stärken und Kompetenzen des Hundes
Entfaltung der Hundepersönlichkeit
Abgestimmt auf den individuellen Charakter des Hundes

bedürfnisorientiert
Erkennen und Berücksichtigen der individuellen Bedürfnisse und Signale des Hundes
Belastungsgrenzen wahrnehmen
Wohlbefinden schaffen

gleichwürdig
Anerkennen der Persönlichkeit und Individualität des Hundes
Respektieren eigenständiger Entscheidungen des Hundes
Zulassen selbstständigen Handelns des Hundes
Vgl. Jesper Juul
Mir liegt besonders am Herzen...
Der Mehrwert für die kleinen und großen Menschen durch die Anwesenheit eines Hundes im Klassenraum wird schnell spürbar.
Aber was ist mit dem Mehrwert unserer hündischen Begleiter? Wie geht es ihnen im Einsatz? Auch sie sollen sich wohlfühlen, Lust auf ihre Aufgaben verspüren und für ihren „Job brennen“. Auch sie wollen wertgeschätzt und angenommen sein. Sie sollten nicht zur Mitarbeit verpflichtet oder gar instrumentalisiert werden, sondern freiwillig und mit Begeisterung dabei sein. Hunde zeigen uns mit ihrer Körpersprache und ihrem Ausdrucksverhalten wie sie sich fühlen, ob sie sich wohl fühlen oder nicht.
Wichtig hierfür ist die Fähigkeit des richtigen Lesens des Hundes, seiner oft sehr feinen Signale und diffizilen Körpersprache im jeweiligen Situationskontext. Das ist die Basis einer gewinnbringenden Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch.